Über uns

Wir sind Unternehmer, Handwerker, Dienstleister, private Personen, Ärzte, Wirtschaftler, Professoren – einfach Menschen – die die aktuelle Krise als Chance sehen für ein neues Miteinander und Füreinander in unserer Gesellschaft.

In unserem Fokus steht Menschlich Wirtschaften durch eine Haltung im Sinne der Wissenschaft der Sozialen Dreigliederung: der gesunden autonomen Gliederung der Gesellschaft in das Geistesleben, das Bildung, Wissenschaft, Medien, Religion und Kultur umfasst, und die Grundlage für eine menschliche Zusammenarbeit der legt; in das Rechtsleben, das Gesetze, Regeln und Vereinbarungen der Gesellschaft für das Zusammenleben umfasst; in das Wirtschaftsleben, das die Produktion, den Handel und Konsum von Waren und Dienstleistungen zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse umfasst.

Mit unserer Idee, die in Stralsund, im Norden von Deutschland, entstanden ist und tagtäglich weiter wächst, begegnen wir vielen Menschen. Jeder einzelne kann etwas bewegen und bewegt – mit jeder einzelnen Entscheidung.

Für ein neues Miteinander und Füreinander. Für ein Menschliches Wirtschaften.

Unsere Gründungsmitglieder

Menschlich Wirtschaften Gründungsversammlung 29.01.2021
Gründungsversammlung 29.01.2021

Sabine Langer, Gründerin
,,Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, um das Alte überflüssig machen.” (Buckminster Fuller). Unser altes Denken, Bewusstsein und Handeln hat uns zu Großkonzernen und einem oft lieblosen Nebeneinander in der Wirtschaft geführt,  Menschlich Wirtschaften wurde mir als Idee geschenkt und darf nun wachsen, dafür bin ich unendlich dankbar und freue mich auf ein Menschlich Wert Schaffen mit uns allen.

Stefan Brugger, Mitgründer
Ich wurde angefragt, ob ich die Reise "Menschlich Wirtschaften" ins Land der Sozialen Dreigliederung mitmachen wolle. Reiseführer gibt es verschiedene, doch wenige haben das Land wirklich bereist. Als Abenteurer und Pionier fühlte ich mich angesprochen und jetzt bin ich auf dem Weg. Meine bisherigen  Erfahrungen als Führungskraft in der Wirtschaft mit ganz neuen Erkenntnissen zu vereinen ist mein Ziel  und eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen zu reisen bereitet mir viel Freude. Auf ein gutes Gelingen!

Marie Finkl, Mitgründerin
Eine spannende Zeit, in der wir leben, in der alle Systeme auf dem Prüfstand zu stehen scheinen: Sei es Gesundheit, Gesellschaft, Bildung, Finanzen oder Wirtschaft. – Eine Zeit voller Herausforderungen und Chancen, gemeinsam zu einem positiven Wandel beizutragen. Als Designerin und Entrepreneurin freue ich mich, mit offenem Geist, offenem Herzen und einer großen Portion Tatenlust kräftig anzupacken – für ein neues Miteinander. Danke, dass ich Teil dieses großartigen Projektes sein darf!

Bernd Makasy, Mitgründer
Ich bin gebürtiger Österreicher mit deutschem Pass und lebe in der Schweiz am Bodensee in der Doppelstadt Kreuzlingen/Konstanz. Als Diplom-Betriebsökonom sind meine Schwerpunkte Finanzen, Personal & Liegenschaften. Mich interessiert fortwährend neue Pfade zu beschreiten und ich hinterfrage grundsätzlich das Bestehende was uns als Wahrheit verkauft wird. Die Zeit war nie reifer als jetzt neue Wege zu gehen. Gelebte Spiritualität, Wahrheit und Freiheit und die Einheit von Körper, Seele und Geist sind mir sehr wichtig.

Lothar Hirneise, Aufsichtsrat
Seit über 20 Jahren bin ich Vorstand von Krebs21 und bereise alle Kontinente, um herauszufinden, wie Krebs in anderen Ländern behandelt wird. Mehr als 3 Jahre war ich Forschungsdirektor der National Foundation for Alternative Medicine in Washington D.C. Und als einziger Schüler der verstorbenen Forscherin Dr. Johanna Budwig gebe ich ihr Wissen weltweit in Vorträgen, Büchern und im 3E-Zentrum in der Nähe von Stuttgart weiter. Dank Corona haben wir jetzt eine Gesellschaft, die nicht nur offen für eine ganzheitliche Medizin ist, sondern auch für ein komplettes Umdenken zu einer besseren Gesellschaft in Form der Sozialen Dreigliederung. 

Daniela Diethör, Aufsichtsrat
Seit fast 30 Jahren bin ich damit beschäftigt, Frauen zu einem existenzsichernden Einkommen aus Erwerbsarbeit zu verhelfen und  treibt mich die Frage an, wie gerechtere Gesellschaften entwickelt  werden können. Im Sinne der individuellen Potenzialentfaltung stelle ich immer wieder die Frage nach entsprechenden Rahmenbedingungen, die dies ermöglichen würden und stoße eben solange auf systemische Grenzen. Daher freut es mich, an einer Idee mitarbeiten zu dürfen, die auch an herrschenden Systemen rüttelt.

Axel Johannes Janßen, Mitgründer
Jahrgang 1961 – Ich bin Dipl. Ing. der Geodäsie und arbeite als Manager in der Industrie. Seit mehr als 30 Jahren bin ich so auf der Suche nach Wahrheit und Wirklichkeit; allerdings war diese sehr klar fokussiert auf das innere Menschsein. Jetzt erst – in meinem 60 Lebensjahr - stelle ich fest, wie wichtig ein Umsetzen und Handeln nach dieser inneren Richtschnur mich nach Außen drängt. Ganz deutlich erkenne ich, das die Genossenschaft „Menschlich Wirtschaften“ nur ein Puzzleteil in der Verwirklichung der Sozialen Dreigliederung ist; doch alles beginnt immer mit einem ersten Schritt, mit einem ersten Wagen. „Innovationen“ müssen nicht nur gedacht, sondern belebt und gelebt werden und das nicht nur als Einzelner. Wir müssen dabei eine Fehlerkultur zulassen und daran wachsen dürfen. Ich schaue voller Zuversicht in die vor uns liegende Zeit und möchte zusammen mit dir einen kleinen Beitrag zu der tiefgreifenden menschlichen „Innovation“ beitragen. Bist du auch dabei?

Oskar Broziat, Mitgründer
Ich bin ein international tätiger Familien - Unternehmer. Ich fühle mich dem Mittelstand zugehörig und verbunden. Meiner Ansicht nach besteht national sowie international eine konkrete Gefahr, dass der Mittelstand immer mehr von Seiten der Politik und der Wirtschaft unter Druck gerät und der Konzentration der Macht in den Händen Weniger weichen muss. Daher ist es dringend geraten, dass sich der Mittelstand zusammenschließt, um in Rahmen starker, brüderlich fühlender, denkender und handelnder Assoziationen die Einführung der "Sozialen Dreigliederung" in Wissenschaft, Wirtschaft und Rechtswesen aktiv zu fordern und zu fördern. Nur so kann ein organisches Miteinander der Naturreiche und der Menschheit und damit der Schöpfung als Ganzes erhalten werden.

Christian Kreiß, Mitgründer
Ich bin seit Jahrzehnten passionierter Ökonom und finde, dass die gesellschaftlichen Entwicklungen in unserem Land immer bedenklicher werden, was Ungleichheit, soziales Miteinander, Rücksichtnahme und Ehrfurcht vor Mensch, Natur und Kreatur anlangt. Dagegen sollten wir etwas tun. Für mich ist langfristig die einzige Lösung all unserer wirtschaftlichen und sozialen Probleme die Soziale Dreigliederung. Deshalb bin ich hier dabei.

Christian Kühnhauser, Mitgründer
Die Welt mit ihren Menschen, Tieren und Pflanzen als ein großes Ganzes zu sehen habe ich lernen und verstehen dürfen. Dafür allein bin ich schon sehr dankbar und versuche für mich und meine Familie das auch zu leben. Es ist wunderbar, welche positive Energie sich bei mir und meinem Umfeld einstellt, wenn man das wirklich spürt und ausstrahlt. Bei Menschlich Wirtschaften habe ich Menschen kennen gelernt, die das auch verstanden haben und deshalb lohnt es sich, für den menschlichen, achtsamen Umgang - auch in einem Wirtschaftsraum - einzustehen und diese gute Sache in die Welt tragen. Für meine Kinder verspüre ich die Pflicht, ihnen eine liebevolle Welt zu hinterlassen, in der man sich frei entfalten kann. Den achtsamen Umgang mit der Natur und den Menschen sollen sie bei uns von Anfang an lernen und in ihren Werten verankern. Das geht nur indem wir diese Welt neu aufbauen und es ihnen vorleben. Vielen Dank an Euch alle für diese wunderbare Initiative.

Dr. Christin Gramsch, Mitgründerin
Mein Name ist Dr. Christin Gramsch, ich bin Ärztin und arbeite in privater Praxis für Ganzheitsmedizin auf der Insel Usedom. Ich bin mit ganzem Herzen Homöopathin, arbeite mit Mikrobiologischer Therapie, Traditioneller Chinesischer Medizin und klassischen Naturheilverfahren sowie orthomolekularer Medizin. Ich setze mich für ein ganzheitliches Gesundheitswesen ein, in dem der individuelle Mensch mit seinen spezifischen Beschwerden und Wünschen auf zwei offene Ohren und Augen, den interessierten Verstand sowie 2 geschickte Hände und das große Herz eines Behandlers treffen darf.

Isabel Brandau, Mitgründerin
Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und bin seit 11 Jahren selbstständig als Trainerin, Moderatorin und Coach im Bereich Führungskräfte- und Teamentwicklung. Seit 2018 baue ich mir ein zweites Standbein auf: ganzheitliches Gesundheitscoaching, das seit dem 1. Lockdown mein 1. Standbein geworden ist, denn die Aufträge in den Unternehmen wurden zahlreich storniert und so bin ich mit dem anderen Business voll durchgestartet und möchte derzeit gar nicht mehr zurück in die Unternehmen. Die Selbstständigkeit entwickelt sich mehr und mehr zum Unternehmertum, was ich auch schon lange wollte. Marie Finkl habe ich in der Masterclass der Stiftung Entrepreneurship in Berlin kennengelernt und seit dem bin ich Feuer und Flamme. Durch Marie bin ich auch auf Menschlich Wirtschaften aufmerksam geworden. Da ich selbst seit Jahren im Umfeld der „New-Work“-Szene engagiert bin, ist es mir schon lange ein Anliegen, Wirtschaft neu zu denken und zu gestalten. Menschlich Wirtschaften und die soziale Dreigliederung gehen jedoch viel weiter – next level? Womöglich! Ich freue mich auf die Zukunft!

Dr. Susanne Kreft, Mitgründerin
Mein Name ist Susanne Kreft und an erster Stelle bin ich MENSCH. Seit fast 30 Jahren bin ich als Ärztin für Allgemeinmedizin in eigener Praxis in Rostock tätig. Meiner Vision Medizin und Heilkunde wieder miteinander zu vereinen, bin ich seit 2008 in meiner Privatpraxis für Ganzheitsmedizin nähergekommen. Seit Anbeginn folge ich dem Leitspruch von Paracelsus: „Die beste Medizin für den Menschen ist der Mensch und der höchste Grad von Arznei ist die Liebe.“ Seit vielen Jahren setze ich mich dafür ein, dass wir in unserem Beruf neben der hochentwickelten Technik nicht den Menschen aus den Augen verlieren. Menschlichkeit, Würde und Respekt sind Werte, die meinen Arbeits- und Lebensalltag prägen. Das ärztliche Gespräch und die Arzt-Patienten-Beziehung sehe ich als das höchste Gut in unserem Beruf an. 
Aus der Berufsordnung für Ärzte: „Ich stelle mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit.“
Dies ist für mich Leitbild und gelebte Praxis, jeden Tag.
Ganzheitsmedizin benötigt als Grundlage ein ganzheitliches Menschenbild, das ich im Leitbild und den Werten der Genossenschaft „Menschlich Wirtschaften“ wiedergefunden habe.
 Wege entstehen beim Gehen!

Oliver Braun, Mitgründer
Ich bin Steuerberater, Wirtschaftsmediator und Landwirtschaftliche Buchstelle. Steuerberater, weil ich überzeugt bin, dass eine gerechte Steuer-, Finanz- und Geldpolitik immer die Menschheitsfamilie im Fokus haben sollte. Wirtschaftsmediator: Weil wir Menschen von Natur aus Konflikte haben – sogar ein Widerspruch in uns sind. Diese können wir aber nur gemeinschaftlich lösen. Landwirtschaftliche Buchstelle: Weil wir nachhaltig mit allen uns gegebenen Ressourcen umgehen sollten und müssen. Und weil ich der Überzeugung bin, dass die Verantwortung für mich als Familienvater für meine und alle Kinder nicht nur eine Pflicht sondern auch ein Recht herausfordert!

Panja Platzer, Mitgründerin
Ich heiße Panja Platzer und beschäftige mich seit 30 Jahren intensiv mit Homöopathie. Mein Fach ist die Psychosomatik und es ist mir ein besonderes Anliegen, Menschen mit psychosomatischen Beschwerden, die in der konventionellen Medizin häufig auf Unverständnis stoßen und lange Wege in Diagnostik und Therapie hinter sich haben, ein ganzheitliches Angebot zu machen. Außerdem bewegt mich schon immer die willkürliche und gewinnsüchtige Art des Wirtschaftens, die sich auf unserem Planeten etabliert hat. Meine Vision ist eine Welt, in der ganzeheitliche Konzepte wie z.B. das holistische Management von Allan Savory in der Landwirtschaft oder eben eine ganzheitliche Medizin oder ein ganzheitliches Schulkonzept wie die demokratischen Schulen auf immer
breiteres Interesse und Verständnis stoßen. Jeglicher "Opfergedanke" (Kahlschläge,  Tierversuche, Impfschäden, etc.) für die Gesellschaft sollte verlassen werden und einem kooperativen und respektvollen Konzept des Zusammenlebens weichen. Bis dahin ist es wohl noch ein langer Weg aber - gehen wir es an!

Heidi Herbig, Mitgründerin
Nachdem ich mit 53 Jahren das erste Mal einige große und kleinere Demos besucht habe und meine Gefühlswelt mit dem lauten Schreien nach Frieden, Freiheit, Demokratie geklärt habe, war es mir wichtig, einen Weg zu finden, schon heute an der Welt von morgen zu arbeiten. Im Prozess der Erkenntnis und des Zusammenbruchs unseres jetzigen Systems, ist es meiner Ansicht nach wichtig, wenn wir schon heute Strukturen aufbauen und Menschen zusammenbringen, die den Weg in die neue Welt gestalten. Als Personaler habe ich bereits Unternehmen aufgebaut, die neue Märkte erschlossen haben, als Marketing- und Vertriebscoach habe ich die Brücke zwischen dem inneren Kern und der äußeren Botschaft entwickelt und als Mensch habe ich durch erlebte Höhen und Tiefen gelernt, auf mein Herz zu hören. Alle Erfahrungen meines bisherigen Lebens fügen sich wie ein Puzzle zusammen, um Menschlich Wirtschaften mit zu gestalten.

Anton Huber, Mitgründer
Ich bin 71, bald 26 Jahre selbständig und war vorher in internationalen Konzernen tätig. Ich bin bodenständiger Unternehmer und habe auf der ganzen Welt Kontakte zu Menschen, die wie wir die Freiheit lieben und sich dafür einsetzen. Mein Berufsleben geht nun 58Jahre und es hat sich viel, auch internationale Erfahrung angesammelt. Des Weiteren bin ich auch beim SES (Senior Experten Service) in Bonn registriert und war darüber z.B. 4 Wochen in Buenos Aires, um dort ein Ingenieurbüro auf dem Biogassektor zu beraten. Weiterhin haben mich
berufliche Erfahrungen im Wettbewerb mit ungleichen Partnern geprägt, die in meinem Herzen nach menschlich wirtschaften förmlich schrien. Und deshalb bin ich glücklich, die Genossenschaft mitgründen zu dürfen.

Wolfgang Scheid-Franke, Mitgründer
Ich heiße Wolfgang Scheid-Franke, bin 59 Jahre alt und arbeite in einem Tagungszentrum der Schule des Rosenkreuzes als Intendant. Wir beschäftigen hier 8 Mitarbeiter und haben ansonsten 1100 Mitglieder, die regelmäßig zu Tagungen hier hin kommen. Schon seit langer Zeit ist mir klar geworden, das ein Streben nach geistiger Erneuerung, das sicher mit einem wachsenden oder werdenden Seelenbewusstsein verbunden ist, zwangsläufig nach einem anderen Wirtschaftsleben verlangt. Eines, das eben nicht auf Ausbeutung und Selbstbehauptung basiert, sondern vielmehr Selbstbestimmtheit und Gemeinschaft verlangt. Darum finde ich die Initiative Menschlich Wirtschaften wichtig.